Australien hat als weltweit erstes Land ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt.
Jugendliche verabschieden sich von Apps, finden aber schnell Wege, die neuen Regeln zum Verbot sozialer Medien zu umgehen.
Jugendliche umgehen das Social-Media-Verbot mit Tricks

- Das Social-Media-Verbot trat um Mitternacht in Kraft und blockierte eine Million australischer Teenager von TikTok, Instagram, Snapchat und Facebook.
- Kinder posteten traurige Abschiedsnachrichten mit dem Hashtag #seeyouwhenim16, bevor ihre Konten gesperrt wurden.
- Viele Teenager umgehen mittlerweile die Alterskontrollen auf Social-Media-Plattformen.
- Sie malen sich Falten oder Schnurrbärte auf oder tragen starkes Make-up, um Gesichtsscans zu täuschen.
- Ein 14-Jähriger bestand den Snapchat-Check, indem er sein Geburtsdatum fälschte und sich als 23-Jähriger ausgab.
- Jugendliche nutzen VPNs, um ihren australischen Standort zu verbergen oder die Konten ihrer Eltern auszuleihen.
- Das Verbot sozialer Medien beflügelt neue Apps wie Lemon8, Yope und Coverstar.
- Diese Apps erreichten Spitzenplätze in den App-Stores und gelten als sichere Wahl für junge Nutzer.
- Freunde tauschen neue Benutzernamen aus, um trotz des Social-Media-Verbots weiterhin miteinander in Kontakt zu bleiben.
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Rechtliche Anfechtungen treffen Social-Media-Verbot hart
- Zwei 15-Jährige fechten vor dem High Court das Verbot sozialer Medien an und verteidigen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung.
- Der Fall wird im Jahr 2026 vor Gericht verhandelt, die Regeln bleiben aber jetzt schon in Kraft.
- Gruppen sagen, dass das Verbot sozialer Medien vor allem LGBTQ+-Jugendliche trifft.
- 96 % der queeren Teenager benötigen soziale Medien, um Freunde zu finden und Unterstützung zu erhalten.
- Kinder, die in abgelegenen Gebieten leben, verlieren ihre wichtigste Verbindung zu ihren weit entfernten Freunden.
- Neurodiverse Jugendliche vermissen sichere Online-Orte zur Kontaktaufnahme.
- Der Premierminister unterstützt das Verbot sozialer Medien, um die Kontrolle durch große Technologiekonzerne zu bekämpfen.
- Die Regierung prüft bis Weihnachten die Auswirkungen auf Gesundheit und Schlaf.
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